Unsere Referenten

Anna Hoff | Jahrgang 1983

Anna Hoff

Anna Hoff ist Moderatorin, Systemische Beraterin und seit 2013 Referentin bei der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Bonn. Dort arbeitet sie im Team der Stabsstelle Kommunikation.

Seit 2015 entwickelt sie das bpb:medienzentrum in Bonn zu einem lebendigen Ort der politischen Bildung weiter, um die unterschiedlichsten Zielgruppen für ein Mitwirken an der Gesellschaft zu begeistern.

Anna Hoff hat von 2003 bis 2009 Politikwissenschaft, Jura und Französisch in Marburg und Quebec (Kanada) studiert. Als Praktikantin und freie Journalistin war sie u.a. bei der Westfälischen Rundschau, dem ZDF Morgenmagazin, der dpa Frankfurt und für die GTZ in Äthiopien tätig. Als Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung war sie zwei Jahre Chefredakteurin des stipendiatischen Magazins „forum“.

Für die bpb und andere Institutionen moderiert Anna Hoff regelmäßig Diskussionen, Tagungen, Workshops und Seminare. Ihre Schwerpunktthemen sind politische Bildung in Theorie und Praxis, Gender- und Frauenpolitik und Politik für Kinder.

Eins ihrer zentralen Anliegen ist es, die Methoden der systemischen Beratung (insbesondere der Biografiearbeit) in die politische Bildung zu integrieren.

Privat ist Anna Hoff verheiratet und Mutter von drei Kindern (7, 5 und 1 Jahre).

Ansgar Röhrbein

Ansgar Röhrbein (Dipl.-Päd.), verfügt über eine langjährige Berufspraxis und Leitungserfahrung in der Familienbildung und der (stationären) Jugendhilfe. Aktuell leitet er das Märkische Kinderschutz-Zentrum in Lüdenscheid.

Als systemischer Therapeut, Traumaberater und Fachkraft im Kinderschutz begleitet er tagtäglich Menschen mit „Grenzerfahrungen“ und entwickelt mit ihnen tragfähige und friedvolle Wege. Nebenberuflich arbeitet er als Lehrtherapeut und lehrender Supervisor für das Helm Stierlin Institut (hsi) in Heidelberg, das Institut für systemische Forschung, Therapie und Beratung (ISFT) in Magdeburg, das Institut an der Ruhr in Bochum und weitere Institutionen im deutschsprachigen Raum.

Er engagiert sich seit vielen Jahren in zahlreichen (verbands-)politischen Gremien auf Stadt-, Kreis- und Landesebene und gestaltet die Systemische Praxis, den Kinderschutz sowie die Väterarbeit in NRW und der Bundesrepublik aktiv mit. Als Coach und Supervisor begleitet er zahlreiche Teams und Unternehmen auf dem Weg zu einer fürsorglichen Mitarbeiterkultur und familienfreundlichen Rahmenbedingungen.

Er ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. (DGSF), in der Systemischen Gesellschaft (SG) im Väterexperten-Netz Deutschland (VEND e.V.) und Autor zahlreicher Artikel und Bücher.

Privat ist er seit 1988 verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern.

Werner Bruns | Jahrgang 1954 | Soziologe & Autor

Werner Bruns

Werner Bruns studierte Soziologie und Sozialpsychologie an der Bergischen Universität in Wuppertal und promovierte dort mit einer Arbeit zum Jugendstrafvollzug. Während seines Studiums wurde er von der Friedrich-Naumann-Stiftung (FNSt) gefördert. Heute wirkt Bruns bei der Stiftung als Vertrauensdozent und Mitglied des Auswahlausschusses der Begabtenförderung. 2014 wurde er ausgezeichnet mit der Friedrich-Naumann-Medaille.

Werner Bruns war Assistent bei Hans-Hermann Hoppe (heute Professor für Volkswirtschaften an der University of Nevada in Las Vegas) und wissenschaftlicher Leiter des Ludwig-von-Mises-Institutes, dessen Thesen von der Begründbarkeit der Normen er jedoch ablehnt, da sie nicht mit den Grundsätzen des Kritischen Rationalismus und der Logik des politischen Liberalismus vereinbar seien. Hoppe ist heute einer der führenden wissenschaftlichen Köpfe der libertären Bewegung in den USA.Später wirkte Bruns als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann als Studienleiter bei der Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung in Hannover. Von 1987 bis 1996 war er Referent für Arbeitsmarktpolitik im Niedersächsischen Sozialministerium. Bruns arbeitete von 1996 bis 2009 im Wirtschaftsministerium von Baden-Württemberg, zuletzt als Leiter der Grundsatz- und Mittelstandsabteilungen. Von 2009 bis 2014 war er Abteilungsleiter Z und Politischer Direktor im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 

Von 1994 bis 1996 war Werner Bruns Mitglied der Grundsatzkommission der FDP, die unter Leitung von Guido Westerwelle die Wiesbadener Grundsätze formulierte, das zweite Grundsatzprogramm der Partei nach den Freiburger Thesen aus dem Jahr 1972.

Der Soziologe ist Mitglied des Kuratoriums der „Stiftung flexible Arbeitswelt“ in Berlin. Er ist Gründungsmitglied des Vereins „Bildung gegen Armut in Kolumbien e. V und war von 2003 bis 2013 Vorstandsmitglied von „Projekt Chance“, einem Modellvorhaben der Landesregierung Baden-Württemberg zum Jugendstrafvollzug.“

Werner Bruns ist Gründungsmitglied des „Liberal-Demokratischen Laboratorium“, einem Zusammenschluss von Professoren. Die Initiative bildete sich 2018 aus Sorge um die liberale Demokratie, sie ist überparteilich, getragen von den Grundsätzen des Liberalismus, der seine Wurzeln in der Aufklärung hat.

Gino Kuhn

Wunden der Vergangenheit aufarbeiten und mit persönlicher Verantwortung unsere Zukunft demokratisch gestalten. Wir brauchen weiterhin eine demokratische Bundesrepublik. Nur mit einem vereinten Europa können wir Frieden und Freiheit weiterhin gewährleisten.

Gino Kuhn | Jahrgang 1955 

Maik Priebe | Jahrgang 1977 

Maik Priebe

Maik Priebe, geboren 1977 in Schwerin / Mecklenburg (DDR). Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Prägende Begegnungen u.a. mit Martin Meltke, Peter Zadek, Christoph Marthaler. Inszenierungen u.a. am Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Kassel, Deutsches Nationaltheater Weimar, Deutsches Theater Göttingen.

Für seine Inszenierung Sallinger von Bernard Marie Koltés wurde Maik Priebe mit dem Günther-Rühle-Preis ausgezeichnet. Zudem erhielt er für Osbornes Blick zurück im Zorn am Staatstheater Kassel den Kurt-Hübner-Preis für Nachwuchsregisseure der Akademie Darstellender Künste. Für Kaspar Häuser Meer von Felicia Zeller, entstanden am Deutschen Nationaltheater Weimar, erhielt Maik Priebe eine Nennung in der Kategorie „Inszenierung des Jahres“ der Kritikerumfrage der Deutschen Bühne.

„Maik Priebe ist „Mecklenburger“, die bekanntlich „die Ruhe weghaben“, was aber nur heißt, sie können gelassen bleiben, sind nachdenkliche Leute, verfügen über eine gute Portion Renitenz, hassen das Marktschreierische, das Schrille, Vorlaute, Angeberische. Sie sind eher stille Wasser und haben den Blick für das Unheimliche im Alltäglichen, wie Ernst Barlach oder Uwe Johnson.“ (Prof. Klaus Völker in der Laudatio zur Verleihung des Kurt-Hübner-Preises der Akademie der Darstellenden Künste)

Matthias Ohler

Philosoph, Linguist, Systemischer Berater, Musiker.
Mitbegründer des Ludwig-Wittgenstein-Instituts. Geschäftsleiter des Carl-Auer Verlags und der Carl-Auer Akademie.

Dozent und Ausbilder in eigenen Weiterbildungsreihen (Philosophisches Jahr, Atmosphärische Intelligenz®, Philosophische Praxis) sowie bei Hochschulen, Kliniken und Weiterbildungsinstituten/–gesellschaften.
Mehrere wissenschaftliche, literarische und musikalische Veröffentlichungen.

Matthias Ohler M.A. | Jahrgang 1960

Dipl. Päd. Rica Salm-Rechberg | Jahrgang 1954

Dipl. Päd. Rica Salm-Rechberg

geboren 1954 – 4 Kinder

Anerkannte Lehrtherapeutin für Systemaufstellungen (DGfS)

Eigene Praxis für systemische Therapie und Systemaufstellungen sowie der von ihr entwickelten Babuschka Methode in Berlin

· mehrere Veröffentlichungen ( u. a. in der Praxis der Systemaufstellungen)
· Referentin bei Kongressen im In- und Ausland

Wer die Grenzen des Möglichen nicht erfahren kann, kann sie auch nicht überschreiten.


Der Begriff der Grenze allgemein und die realen Grenzen unserer Wirklichkeit zeichnen sich dadurch aus, dass mit Ihnen sowohl negative und einschränkende aber auch schützende und ermöglichende Funktionen verbunden sind.

Wir sprechen von inneren und äußeren Beschränkungen, Verboten oder auch Machenschaften anderer die unserer gefühlten und realen Freiheit Grenzen setzen. An diesen Grenzen -und das ist die Chance- erfahren wir wer wir wirklich sind. Und: die Fähigkeit Grenzen setzen zu können – z.B. bezüglich der eigenen Belastbarkeit, Privatsphäre und Integrität – ermöglicht uns eine selbstbestimmte schöpferische Lebensführung.

Der Doppelaspekt der Grenzen ist spannend: Ohne sie erscheint manches einfacher und ohne sie wäre vieles nicht möglich. Welcher Aspekt der Grenzen und der Grenzziehung in meinem Leben gerade das Übergewicht hat, lässt sich am Lebensgefühl leicht ablesen. Das gilt sowohl für den und die Einzelnen aber auch für Gesellschaften als Ganze.

Grenzen selbst setzen oder von außen gesetzt zu bekommen, kann das persönliche Wachstum anstoßen oder eine Rückzugsbewegung initiieren, die unsere Möglichkeiten eher verringert. Unsere Erfahrung und unser Umgang mit Grenzen stellt so in gewisser Hinsicht schon unsere ganze Biographie dar.

Welche Erfahrungen wir auf der ganz individuellen Ebene damit machen und welche der persönlichen Erfahrungen wir in Wirklichkeit gerade jetzt mit vielen teilen, kann ein spannendes Thema für eine Aufstellung sein. Die legitimen und urmenschlichen Bedürfnisse nach Schutz, Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstentfaltung können durch eine bewusste Auseinandersetzung mit den Grenzen des Lebens und der Lebenswelt im Hier und Jetzt auf einen sichereren Boden kommen.

Und wer weiß, vielleicht haben wir mit der Aufstellungsmethode schon etwas in der Hand, das uns im Hier und Jetzt mit dem in Verbindung bringt, was wir sonst immer in einem fernen Utopia verorten: Die Erfahrung einer tiefen Liebe, die mich zunächst im Guten wie im Bösen an meine Gruppe bindet und verstrickt, bindet und verstrickt nämlich auch den Anderen jenseits der Grenze an seine Gruppe.

Im Augenblick dieser Erkenntnis und der Anerkennung unserer Ebenbürtigkeit öffnet sich ein liebender Raum in dem beide –spielend- bislang trennende Grenzen überwinden und sich auf einer befriedenden Metaebene von Mensch zu Mensch begegnen können.

Danne Hoffmann

Jahrgang 1968, in Ost-Berlin geboren und aufgewachsen. Am Anfang des Schauspielstudiums in Leipzig die Demos und die Wende. 28 Jahre lang als Schauspielerin, Dozentin, Sprecherin, Coach- Beraterin für Körper/ Stimme/ Präsenz und als Mentorin für äußere und innere Schönheit tätig.
Fortbildung zur systemischen Beraterin.

Danne Hoffmann | Jahrgang 1968 | Foto © Anna Kolata

Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp | Jahrgang 1957

Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp

Als systemischer Sozialarbeiter lehre ich an der Hochschule Merseburg. Daneben bin ich Supervisor, Fortbilder und Autor. Ursprünglich in der Nähe von München aufgewachsen, später an unterschiedlichen Orten studiert und gearbeitet, lebe ich heute in Halle.
Die sogenannte „Wende“, also der Zusammenbruch der DDR, ist für mich eines der großartigsten Ereignisse während meines Lebens und auch nach 30 Jahren immer noch ermutigend. Sie hat gezeigt, dass Menschen mit ihrem Mut, ihrem Einsatz und ihrer Entschlossenheit etwas bewirken und verändern können. Dabei kommt nicht immer genau heraus, was jede/r Einzelne angestrebt und sich erhofft hat (dazu sind wir alle zu verschieden und haben unterschiedliche Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse). Aber: Veränderung ist immer möglich, und jede und jeder kann sich dafür einsetzen – in jedem Moment des Lebens. So gesehen sind alle unsere Tage „historisch“: wir können Einfluss nehmen.

Olivier Netter

Wer die Grenzen des Möglichen nicht erfahren kann, kann sie auch nicht überschreiten.


Der Begriff der Grenze allgemein und die realen Grenzen unserer Wirklichkeit zeichnen sich dadurch aus, dass mit Ihnen sowohl negative und einschränkende aber auch schützende und ermöglichende Funktionen verbunden sind.

Wir sprechen von inneren und äußeren Beschränkungen, Verboten oder auch Machenschaften anderer die unserer gefühlten und realen Freiheit Grenzen setzen. An diesen Grenzen -und das ist die Chance- erfahren wir wer wir wirklich sind. Und: die Fähigkeit Grenzen setzen zu können – z.B. bezüglich der eigenen Belastbarkeit, Privatsphäre und Integrität – ermöglicht uns eine selbstbestimmte schöpferische Lebensführung.

Der Doppelaspekt der Grenzen ist spannend: Ohne sie erscheint manches einfacher und ohne sie wäre vieles nicht möglich. Welcher Aspekt der Grenzen und der Grenzziehung in meinem Leben gerade das Übergewicht hat, lässt sich am Lebensgefühl leicht ablesen. Das gilt sowohl für den und die Einzelnen aber auch für Gesellschaften als Ganze.

Grenzen selbst setzen oder von außen gesetzt zu bekommen, kann das persönliche Wachstum anstoßen oder eine Rückzugsbewegung initiieren, die unsere Möglichkeiten eher verringert. Unsere Erfahrung und unser Umgang mit Grenzen stellt so in gewisser Hinsicht schon unsere ganze Biographie dar.

Welche Erfahrungen wir auf der ganz individuellen Ebene damit machen und welche der persönlichen Erfahrungen wir in Wirklichkeit gerade jetzt mit vielen teilen, kann ein spannendes Thema für eine Aufstellung sein. Die legitimen und urmenschlichen Bedürfnisse nach Schutz, Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstentfaltung können durch eine bewusste Auseinandersetzung mit den Grenzen des Lebens und der Lebenswelt im Hier und Jetzt auf einen sichereren Boden kommen.

Und wer weiß, vielleicht haben wir mit der Aufstellungsmethode schon etwas in der Hand, das uns im Hier und Jetzt mit dem in Verbindung bringt, was wir sonst immer in einem fernen Utopia verorten: Die Erfahrung einer tiefen Liebe, die mich zunächst im Guten wie im Bösen an meine Gruppe bindet und verstrickt, bindet und verstrickt nämlich auch den Anderen jenseits der Grenze an seine Gruppe.

Im Augenblick dieser Erkenntnis und der Anerkennung unserer Ebenbürtigkeit öffnet sich ein liebender Raum in dem beide –spielend- bislang trennende Grenzen überwinden und sich auf einer befriedenden Metaebene von Mensch zu Mensch begegnen können.

Olivier Netter
Christopher Bodirsky | Jahrgang 1957

Christopher Bodirsky

Ein bedingungsloses Grundeinkommen – zu viel Freiheit?

Dr. Susanne Schulz

Mit Schönheit und Eleganz die Welt bewegen

Dr. Susanne Schulz, geb. 1963 in Kassel, arbeitete als Intendantin, Festivalleiterin, Chefdramaturgin und Regisseurin an zahlreichen Theatern in den alten und neuen Bundesländern. Nach ihrem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft, u.a. bei dem polnischen Theaterkritiker Andrzej Wirth sowie den Dramatikern George Tabori und Heiner Müller, führte sie 1989 ein DAAD-Stipendium in die DDR. Schulz war einige Jahre ständige Lehrbeauftragte der Johannes – Gutenberg – Universität Mainz und unterrichtete an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Vorträge und Workshops führten sie an die Universitäten Konstanz, Berlin, die Jagiellonen-Universität Krakau und das Festival EuroDrama 2004 in Breslau. In ihren Inszenierungen reflektiert Schulz immer wieder die Bedrängnis des Individuums in historischen Grenzsituationen und Konstellationen der Macht, u.a. Stalinismus, Luthers Reformation, Machtkampf zwischen England und Spanien im 16. Jh., Weimar zur Goethezeit.

Dr. Susanne Schulz | Jahrgang 1963 | Foto © Luise Mortag

Dr. med. Karl-Heinz Bomberg  |  Facharzt für Psychosomatische Medizin
und Psychotherapie- Psychoanalyse – Facharzt für Anästhesiologie und Intensivtherapie

Dr. med. Karl-Heinz Bomberg

Eines der Opfer der SED-Diktatur ist Dr. Karl Heinz Bomberg. Aufgewachsen in Thüringen, studiert in Leipzig erkannte er früh seine Leidenschaft für Musik und Texte und verarbeitete Alltägliches in Liedern, bis das System auf ihn aufmerksam wurde (OV „Sänger“) und erste Repressalien durch die Staatsmacht einsetzten. Der ausgebildete Facharzt wurde schließlich 1984 inhaftiert. Seit 1993 betreut er als Therapeut die subjektiven und objektiven Verletzungen von Opfern und ihren Angehörigen. Damit ist Dr. Karl Heinz Bomberg nicht nur selbst ein Opfer, sondern gleichzeitig ein wertvoller Zeitzeuge für den fachlichen Umgang mit den krankmachenden Folgen der Diktatur auf das Individuum und die Gesellschaft.

Mechthild Reinhard

Dipl. – Pädagogin; Jg. 1958; verheiratet; 2 erwachsene Kinder;
1984 Übersiedlung von der DDR in die BRD;
Systemische Familientherapeutin, Supervisorin, Lehrtherapeutin am Helm-Stierlin-Institut Heidelberg HSI; eigenes Institut für hypnosystemisches Lernen und Forschen,
Mitgründerin und Geschäftsführende Gesellschafterin des SysTelios-Gesundheitszentrums Siedelsbrunn GmbH & Co. KG (Privat-Klinik für Psychotherapie und psychosomatische Gesundheitsentwicklung im Odenwald);
Gründungsmitglied und bis Sommer 2017 Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für systemische Pädagogik e.V. (DGsP);
Vortrags-, Weiterbildungs- u. Supervisionstätigkeit in und für Kliniken, Beratungsstellen, Jugendämter und Schulen u.a. zu den Themenbereichen hypnosystemische Pädagogik, Therapie und Beratung, „Ess-, Lern-, Aufmerksamkeitsstörungen als Teilleistungsfähigkeiten für eine Demokratisierung des Erlebens“, „Organisation der Selbstorganisation“
diverse Veröffentlichungen

Mechthild Reinhard | Jahrgang 1958
Oliver Schwenner | Diplom Pädagoge, Systemischer Supervisor und Coach (DGSv) Business Coach und Trainer für Stressregulation

Oliver Schwenner

Seit über 20 Jahren gestalte ich Veränderungsprozesse für Menschen, Projekte und Organisationen. Ich arbeite mit Gruppen, Teams und Einzelpersonen. Seit 2008 bin ich als freier Trainer und Coach in den Feldern Persönlichkeitsentwicklung, Berufs- und Lebenswegberatung tätig. Begonnen habe ich meine Laufbahn als Pädagoge mit Stationen in der Kinder- und Jugendhilfe , Teamleiter bei außerschulischen Bildungsträgern und Referent in der Gesundheitskommunikation.

Ich selber habe kleine und große Veränderungsprozesse in über 20 Berufsjahren durchlaufen. Nicht immer einfach, aber stets wertvoll für meine weitere berufliche und private Reise. Ich bin 1973 in Köln geboren und Ich mag diese Stadt und ihre Menschen, #effzeh. Trotz hässlicher Ecken und dem Hang zum Größenwahn. Sie finden mich häufiger in Bewegung und das am liebsten draußen. Kraft und Raum für klare Gedanken bekomme ich durch Laufen, moderate Kletterei, Wandern oder einen Kurztrip ins Allgäu. Leichtes Yoga und einfache Meditationsübungen fokussieren und entspannen mich.

Gesellschaftliche Vielfalt, Toleranz und Meinungsfreiheit sind hohe Güter und Wesenszüge einer weltoffenen Demokratie. Dafür engagiere ich mich und setze mein professionelles und menschliches Handeln in gemeinnützigen Projekten ein, wie z.B. im Bundesprogramm „Demokratie Leben!“.

Ulrike Borst

Ulrike Borst, Dr. rer. nat., Dipl.-Psych., eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin (CH), Übergangs-approbierte psychologische Psychotherapeutin (D), Lehrtherapeutin und Lehrende Supervisorin SG. Von 1989 bis 2007 zunächst Stationspsychologin, später Oberarzt-Funktion und Leiterin Qualitätsmanagement, zuletzt Leiterin Unternehmensentwicklung in den Psychiatrischen Diensten Thurgau (Schweiz). Von 2006 bis 2019 Leiterin des Ausbildungsinstituts für systemische Therapie und Beratung Meilen / Zürich. Seit von 2013 bis 2020 erste Vorsitzende der Systemischen Gesellschaft (SG). Eigene Praxis in Zürich und Konstanz.
Ulrike Borst
Falk Rodigast | Jahrgang 1970

Falk Rodigast

Ich wurde 1970 in Dessau geboren, lebe seit 1990 in Leipzig und arbeite deutschlandweit. Als Betriebsleiter/Kaufmännischer Leiter/Senior Operations Manager habe ich seit 1995 Unternehmen aufgebaut, die Geschäfte geführt und grundlegende personelle und organisatorische Veränderungsprozesse operativ gestaltet. Führung und Entwicklung von Menschen ist immer mein Schwerpunkt gewesen. Seit 2013 begleite ich freiberuflich Einzelpersonen, Teams sozialer Einrichtungen und wirtschaftlich orientierte Unternehmen in ihrer Entfaltung. Dabei kombiniere ich mein anwendungsbereites psychologisches, wirtschaftliches und soziales Erfahrungswissen.

Aus eigenem Erleben weiß ich, wie wichtig es ist, jemanden an der Seite zu haben, der einen auf dem Weg unterstützt. Ich glaube daran, dass jeder Mensch dazu in der Lage ist, sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen und selbstbestimmt Verantwortung für sich und sein Leben zu tragen. Hier unterstütze ich als Reisebegleiter auf Zeit. Kraft und die nötige innere Ruhe für diese Entwicklungsarbeit erhalte ich beim Laufen, durch Reisen, beim Kochen und mit Meditation.

Henner Schumann

– 1963 geboren
– 1970 – 1980 Schulausbildung
– 1980 – 1983 Berufsausbildung mit Abitur – Maschinen -u. Anlagenmonteur
– 1983 – 1986 Wehrdienst – Flugzeugmechaniker
– 1986 – 1990 Technischer Sachverständiger Milchvereinigung Halle
– 1988 – 1993 Fernstudium an der Humboldt – Universität Berlin – Abschluss Dipl.-Ing. für Lebensmitteltechnologie
– 1990 – 1991 Technischer Leiter Südharzer Käserei Breitungen
– 1991 – 2015 Technischer Betriebsleiter frischli Milchwerk Weißenfels GmbH
– 01 / 2016 Werkleitung / Prokurist frischli Milchwerk Weißenfels GmbH

Henner Schumann | Jahrgang 1963
Elke Simon-Kuch | Jahrgang 1970

Elke Simon-Kuch

Die Marketingexpertin Elke Simon-Kuch ist Vollblutunternehmerin (und Netzwerkerin) aus Leidenschaft, die auf sympathische Weise erfolgreiches Netzwerken, Managementstrategien und Marketing verkörpert. Mit ihrer Kreativ- und Marketingagentur begleitet sie seit 1990 mittelständische Unternehmen mit crossmedialen Konzepten auf deren Erfolgskurs.

Geschickt verbindet sie die Raffinessen aus Marketing und Networking zu einer einmaligen Symbiose und begeistert bei ihren Vorträgen und Coachings.

Unternehmen, die sich dieser Herausforderung nicht stellen, werden sich über kurz oder lang nach ihrer Existenzberechtigung fragen müssen. Von Einkauf bis Vertrieb, von Produktentwicklung bis Produkt-Support, von Dienstleistung bis öffentlicher Verwaltung scheint die besondere Herausforderung im Schaffen und Pflegen von Netzwerken zu liegen. Auch regional agierende Unternehmen sind in der globalen Wirtschaftswelt den Notwendigkeiten des Kooperierens ausgesetzt.

Neben den Themen Marketing und Networking beschäftigt sich Frau Simon-Kuch mit Machtkompetenz und der damit verbundenen Verantwortung. Die Betriebswirtin und Wirtschaftsmediatorin ist eine gefragte Referentin und Gesprächspartnerin für Entscheider aus Wirtschaft, Sportmanagement, Kultur, Medien und Politik. Sie berät Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Entwicklung von Erfolgsnetzwerken und einem positiven Image. Als Dozentin an Universitäten und Hochschulen fördert sie die zukünftigen Absolventen und das enge Zusammenwirken mit der Wirtschaft. Es ist ihr eine Herzenssache, junge Menschen für das Unternehmertum und eine Karriere in Mitteldeutschland zu gewinnen.